"Auf dem Weg zum Erreichen unseres Netto-Null-Ziels"

Alan Knight, General Manager für Unternehmensverantwortung bei ArcelorMittal, zeigt sich zufrieden: „Der Erhalt eines 'A' von CDP ist eine starke Bestätigung der Arbeit, die wir zur Bewältigung der Risiken des Klimawandels und der Dekarbonisierung der Stahlindustrie unternommen haben. Mit den Investitionen, die wir in neue Technologien und bahnbrechende Innovationen tätigen, sind wir auf dem Weg, unser Netto-Null-Ziel bis 2050 gemäß dem Pariser Abkommen zu erreichen. “

Die vollständige Liste der bewerteten Unternehmen sowie andere öffentlich zugängliche Ergebnisse zur Analyse der Klimawandelstrategien finden Sie auf der CDP-Website unter: CDP-Ergebnisse

CDP erklärt ArcelorMittal auf globaler Führungsebene für Klimaschutzmaßnahmen

ArcelorMittal wurde von der Non-Profit-Organisation CPD (Carbon Disclosure Project) für seine Führungsposition in den Bereichen unternehmerische Transparenz und Maßnahmen zum Klimaschutz anerkannt, weltweit wurden 8000 Unternehmen anhand ihrer Berichte von 2019 ausgewertet. ArcelorMittal erhielt ein A in der Studie zur Bewertung der Daten zum Klimawandel 2019, eine sichtbare Verbesserung vo einem C im Jahr 2017 und ein Beweis dafür, dass ArcelorMittal mit seinen Maßnahmen in der Führungsebene angekommen ist.

Unter den besten 11%

Das bedeutet, dass ArcelorMittal sich nun unter den besten 11% der Unternehmen unseres Industriezweiges befindet und sich positiv aus dem globalen Mittelfeld mit Bewertung C, dem europäischen Mittelfeld (C) und der Metallerzeugenden und -verarbeitenden Industrie (ebenfalls C) hervorhebt.

Unsere Technologien zur Verringerung der Schadstoffemissionen

CDP nutzt den Wettbewerbsgeist der Wirtschaft, um Ambitionen zu wecken und Klimaschutzmaßnahmen voranzutreiben, und bewertet auf Anfrage seiner Unternehmenskunden und Investoren jedes Jahr Tausende von Unternehmen, die ihre Klimadaten über die CDP-Plattform offenlegen.

Die positive Bewertung zeigt, dass CDP die Strategien von ArcelorMittal gutheißt, die darauf abzielen, den CO2-Fußabdruck des Unternehmens bis 2050 erheblich zu reduzieren, unsere klimabezogenen finanziellen Risiken und Chancen offenzulegen sowie an einem breiten Portfolio emissionsarmer Technologien zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu arbeiten, darunter:

  • Carbalyst: Abgase aus dem Hochofen werden abgefangen und auf biologische Weise in Bioethanol umgewandelt. Das 120-Millionen-Euro-Startprojekt bei ArcelorMittal Gent wird voraussichtlich noch im Jahr 2020 abgeschlossen sein.
  • IGAR: fängt CO2-Emissionen aus dem Hochofen auf und wandelt sie in ein synthetisches Gas um, das anstelle fossiler Brennstoffe in den Hochofen zurückgeführt werden kann, um Eisenerz zu reduzieren. Ein industrielles Pilotprojekt für diese Technologie wird bei ArcelorMittal Dunkirk in Frankreich entwickelt.
  • Torero: Investition in Höhe von 40 Mio. EUR zur Umwandlung von Altholz in Biokohle, um die derzeit im Hochofen eingesetzte Kohle aus fossilen Brennstoffen zu ersetzen. Unsere erste große Demonstrationsanlage in ArcelorMittal Gent wird voraussichtlich Ende 2020 in Betrieb sein.
  • Reduzierung des Eisenerzes mithilfe von Wasserstoff - Investition in Höhe von 65 Mio. EUR am Standort Hamburg, um den Einsatz von Wasserstoff zu erhöhen und eine direkte Reduktion von Eisenerz zu erreichen.
  • Kohlenstoffabscheidung und -speicherung: Anwendung bahnbrechender Technologien, um die Kosten für die Abscheidung, Reinigung und Verflüssigung von CO2 aus Abgasen zu senken. Der Bau eines Pilotprojekts zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung, 3D, wird 2020 bei ArcelorMittal Dunkirk beginnen und bis 2021 0,5 Tonnen CO2 pro Stunde aus Stahlerzeugungsgasen abfangen können.
  • Steligence®: Lösungen zur Unterstützung beim Entwurf und Bau von Gebäuden mit geringen CO2-Emissionen.
  • S-in motion®: Lösungssortiment zur Gewichtsreduzierung von (Elektro-) PKWs und LKWs ohne Kompromisse bei der Festigkeit, und unsere iCARe®-Spezialstähle für Elektromotoren.

Text: ArcelorMittal Corporate Communications
Bild: ArcelorMittal