Über SCHRAG

SCHRAG wurde 1892 gegründet und begann als kleines Unternehmen, das emaillierte, verzinnte und verzinkte Produkte herstellte. Heute wird das Unternehmen in der vierten Generation der Familie geführt und stellt Leichtmetalllösungen für Dächer und Fassaden her. Die SCHRAG-Gruppe beschäftigt fast 500 Mitarbeiter an 16 Standorten in Österreich, Tschechien, Deutschland, Polen, der Slowakei und der Schweiz.

Weitere Informationen: www.schrag.de

Dank der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung von DIBt kann SCHRAG die Vorteile von Magnelis® voll ausnutzen

Seit 2014 arbeitet ArcelorMittal mit der SCHRAG-Gruppe zusammen, um die Vorteile von Magnelis® auf dem deutschen und osteuropäischen Markt bekannt zu machen. Diese Zusammenarbeit hat dazu geführt, dass Magnelis® als außergewöhnliche Metallbeschichtung anerkannt wurde, die einen Durchbruch im Korrosionsschutz bietet. Im September 2019 erteilte das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) Magnelis® eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung, mit der anerkannt wird, dass Magnelis® eine Korrosionsbeständigkeit von mehr als 15 Jahre aufweist und für Bauanwendungen in Deutschland und anderen Märkten, die auf DIBt-Standards basieren, spezifiziert werden kann. Für SCHRAG bedeutet dies, dass sie Magnelis® vertrauensvoll für die Herstellung ihrer dünnwandigen kaltgeformten Komponenten einsetzen können, selbst wenn diese in stark korrosiven Atmosphären angewendet werden.

Die Rolle von Stahl

Stahl spielt eine wesentliche Rolle in den maßgeschneiderten Lösungen für Dächer und Fassadenverkleidungen von SCHRAG, die im Industrie- und Gewerbebau eingesetzt werden. ArcelorMittal beliefert SCHRAG mit einer Reihe metallbeschichteter und vorlackierter Bandstählen. Diese Produkte werden für die Herstellung von Profilen verwendet, die als Leichtbauteile für Dach und Wand eingesetzt werden. Zu den Anwendungen gehören Pfetten, Riegel, Lichtbandzargen und Formteile.

Die herausragende Dauerhaftigkeit von Magnelis®

„Die in der DIBt-Zulassung dokumentierten herausragenden Eigenschaften von Magnelis® haben es SCHRAG ermöglicht, Magnelis® in vielen Anwendungen voll auszunutzen“, sagt Gunnar Koelsch, Einkaufsleiter bei SCHRAG. „Zum Beispiel ist Magnelis® ZM310 die einzige Zink -Magnesiumbeschichtung, die laut DIBt mehr als 15 Jahre hält. Die Zulassung gilt für Konstruktionen in Zonen mit einer Korrosivitätskategorie von C4 gemäß der europäischen Norm ISO 12944-2. Dies ist einzigartig.“

Magnelis® schützt Oberflächen auf zwei Arten wirksam vor Korrosion: als Barriere und als kathodischer Schutz. Es bietet auch einen hervorragenden Schutz an Schnittkanten, wo sich die Beschichtung von selbst erneuert, um einen vollständigen Schutz des Stahlsubstrats zu gewährleisten. Nach Überprüfung der Selbstheilungswirkung von Magnelis® auf Schnittkanten gelangte DIBt zu dem Schluss, dass die Beschichtung (Mindestgewicht von ZM310) mit unbeschichteten Kanten von bis zu 6,0 mm verwendet werden kann. Die unbeschichteten Kanten sollten keine ästhetische Funktion haben. Dies ist die einzige deutsche technische Zulassung für eine Metallbeschichtung mit unbeschichteten Kanten bis zu einer Stärke von 6 mm.

Eine starke Partnerschaft setzt eine offene Kommunikation voraus

Eines der Ziele von SCHRAG ist es, als Problemlöser für seine Kunden zu fungieren. Gemeinsame Projekte und langfristige Partnerschaften sind dafür unabdingbar, wie Gunnar Koelsch erklärt: „Eine echte Partnerschaft erfordert langfristige Zusammenarbeit und wirtschaftliche und technische Transparenz. Wir haben eine solche Partnerschaft mit ArcelorMittal gefunden.“

Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen umfasst klassische Verkaufsthemen bis hin zu gemeinsamen Projekten. Beide schätzen die offene Kommunikation auch während der Verhandlungen. „Dies zeigt sich besonders in schwierigen Zeiten wie heute“, sagt Mechthild Janischowsky, Marktsegmentmanagerin bei ArcelorMittal Commercial Germany. „Es wurden Modelle entwickelt, die für beide Partner tragfähige Lösungen bieten. Dies war nur durch das gegenseitige Vertrauen möglich, das wir nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit aufgebaut haben.“

Text: ArcelorMittal Europe Communications
Bilder: SCHRAG Group