‚Slussen Neu‘ wird an das Klima angepasst

‚Slussen Neu‘ wird für eine Lebensdauer von rund 100 Jahren konzipiert, die übliche Lebensdauer für diese Art von Bauwerken. Es reduziert die aktuelle Hochwassergefahr und wird den im Rahmen des Klimawandels erwarteten Anstieg des Meeresspiegels bewältigen können. Dieser erwartete Anstieg basiert auf Berechnungen des Meteorologischen und Hydrologischen Institut Schwedens (SMHI) für die Lebensdauer des Bauwerks.

Slussen Neu: Bewältigung des Klimawandels mit Hilfe von ArcelorMittal-Stahl

Der Bau von ‚Slussen Neu‘ ist eines der größten städtebaulichen Umgestaltungsprojekte in Schweden. Das ursprüngliche Slussen aus dem Jahr 1642 ist die Schleuse, die das Meer vom Süßwassersee Mälarer trennt und auch dem Stadtviertel seinen Namen gibt. In Zusammenarbeit mit der Stadt Stockholm soll mit dem Projekt ein dynamisches Stadtviertel geschaffen werden, das auf seinen historischen Kontext Bezug nimmt und das Stadtzentrum verändert.

Ein wichtiges Ziel des Projekts ‚Slussen Neu‘ ist es, die Hochwassergefahr zu verringern und das Trinkwasser für zwei Millionen Menschen in der Region Mälardalen zu schützen. Und hier kommt ArcelorMittal ins Spiel ...

‚Slussen Neu‘ ist wichtig für die gesamte Region

Der Wiederaufbau von Slussen ist für Stockholm und auch für den Rest der Region Mälardalen von großer Bedeutung.

Von Industeel Belgien hergestellte und bei Industeel Dunkerque angearbeitete Grobbleche aus Duplex-Edelstahl werden zu einem etwa 36 Meter langen Schleusentor zusammengeschweißt, das am Mälarsee montiert wird.

Diese Duplex-Edelstahl-Bleche werden dazu beitragen, die Überschwemmungsgefahr zu verringern und das Trinkwasser für die Menschen in der Region Mälardalen zu schützen.

Der Wasserstand des Mälarensees wird an mehreren Stellen in Stockholm und Södertälje kontrolliert, wo das Wasser vom See ins Meer abfließen kann. Wenn beispielsweise aufgrund der Schneeschmelze große Mengen Wasser in den Mälarsee fließen, kann nicht genügend Wasser ins Meer abfließen.

Größere Kanäle

Durch den Bau neuer, größerer Kanäle bei Slussen kann die heutige Hochwassergefahr entschärft werden. Auf diese Weise wird der Zugang zu Trinkwasser sichergestellt und gefährdete Gebiete - wie die U-Bahnstation in der Altstadt, Regionalflughäfen und andere wichtige Infrastrukturgebäude und landwirtschaftliche Flächen - vor der aktuellen Hochwassergefahr geschützt.

Eine Änderung bei der Wasserspiegelkontrolle des Sees kommt auch der Tierwelt an den Stränden des Mälarensee zugute und verbessert die Bedingungen für Vögel, Fledermäuse, Fische und Frösche mit einem höheren Wasserstand im Frühjahr. Auch für die Schifffahrt bringt das Vorteile, insbesondere durch die Verringerung des Risikos, auf Grund zu laufen.

Text:
ArcelorMittal Europe Communications
Constructalia

Bilder:
ArcelorMittal
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Video:
ArcelorMittal

Transport der Schleusenkomponenten des Slussen-Porjekt in Stockholm zu unserem Kunden Stål & Rörmontage.