Der nachhaltigste Baustoff

Dank der Möglichkeit der Wiederverwendung integrieren sich Stahlspundwände perfekt in das Konzept der Kreislaufwirtschaft. ArcelorMittal-Spundbohlen können bis zu zwölf Mal wiederverwendet werden, bevor sie als Schrott für den Elektrolichtbogenofen-basierten Stahlherstellungsprozess recycelt werden.

Darüber hinaus können dank projektspezifischer Design-Komplettlösungen, die unsere leistungsstarken und maßgeschneiderten Spundwandprofile in Kombination mit hochfesten Stahlgüten zur Grundlage haben, weitere Reduzierungen des CO2-Fußabdrucks erreicht werden.

Studien zur Auswirkung von Infrastrukturbauwerken von unabhängigen Institutionen zeigen, dass das Design mit den innovativen EcoSheetPile™ Plus-Spundwänden von ArcelorMittal die CO2-Emissionen im gesamten Umfang der Ökobilanz (von der Wiege bis zur Bahre) im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen um bis zu 58 % reduzieren kann **.

Die Stahlspundwände von ArcelorMittal werden mit transparenten Indikatoren für ihre Umweltleistung in im Hinblick auf das Produktqualitätsmanagement zertifizierten Werken hergestellt, und in denen die Mitarbeiter durch Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien geschützt sind. Das macht sie zu umweltfreundlichen Bauprodukten.

Die Umweltauswirkungen der warmgewalzten Stahlspundwände von ArcelorMittal werden in einer Umweltproduktdeklaration (EPD) dokumentiert, die beim Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) Deutschland registriert ist und hier verfügbar ist.

Mit Stahlspundwänden den CO2-Fußabdruck reduzieren: EcoSheetPile™ & EcoSheetPile™ Plus

Die Dekarbonisierung ist der wichtigste Aspekt in der langfristigen Unternehmensstrategie von ArcelorMittal. Im Einklang mit den Zielen des Pariser Abkommens und dem europäischen Green Deal-Programms verpflichtet sich ArcelorMittal, seine CO2-Emissionen in Europa bis 2030 um 30 % zu reduzieren und bis 2050 klimaneutral zu sein. Die neue Marke des Unternehmens, XCarb®, soll alle reduzierten, kohlenstoffarmen und klimaneutralen Produkte und Stahlerzeugungsprozesse unter einem Namen zusammenfassen.

EcoSheetPile™

Die 2018 eingeführten Spundwandprofile EcoSheetPile™ von ArcelorMittal Europe - Long Products Sheet Piling werden im Elektrolichtbogenofen mit 520 kg CO2-Emissionen pro Tonne Endprodukt hergestellt. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen der globalen Stahlindustrie einschließlich aller Arten von Produktionswegen (konventionell und elektrisch) bei rund 1,85 Tonnen pro Tonne Stahlprodukte*. Die Umweltproduktdeklaration (EPD) der EcoSheetPile™-Produktreihe beinhaltet eine Ökobilanz (LCA) und basiert auf dem Herstellungsverfahren im Elektrolichtbogenofen unter Verwendung von 100% recyceltem Material.

Die neuen EcoSheetPile™ Plus: Teil von ‚XCarb® recycled and renewably produced'

Die neue Marke EcoSheetPile™ Plus, ein wesentlicher Bestandteil der Initiative „XCarb® recycelt und erneuerbar hergestellt“ für Langprodukte, basiert auf der Produktionsmethode im Eletrolichtbogenofen aus 100% Recyclingmaterial und – zusätzlich – 100% Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

Dies ermöglicht die Produktion der neuen EcoSheetPile™ Plus-Reihe mit dem beispiellosen Treibhauspotenzial (A1-A3) von nur 0,37 Tonnen CO2-Äq pro produzierter Tonne EcoSheetPile™ Plus-Spundbohlen.

Die spezifische Umweltproduktdeklaration für EcoSheetPile™ Plus basiert auf einer speziellen Lebenszyklusanalyse „Cradle-to-Gate mit Optionen“. Es wurde von einem unabhängigen Gutachter nach den Normen ISO 14025 und EN 15804 genehmigt und von dem offizieller Programminhaber, dem Deutschen Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) herausgegeben. Die EcoSheetPile™ Plus-Reihe wird auch mit einem Herkunftsnachweis geliefert, in dem die Herkunft der erneuerbaren Stromquellen von einer externen Institution bescheinigt werden.